Architekt / Vater: Karl Friedrich August Tappe, Kreisrichter / Mutter: Friederike Christiane Tappe geb. Meyer / 1833–1834 Studium am
Collegium Carolinum
in Braunschweig, Mitarbeiter von Kammerbaumeister Georg Heinrich Gotthard in Braunschweig / 1834–1837 Studium an der Kunstakademie in München, Schüler von
Friedrich v. Gaertner / ab 1837 Mitarbeiter von Baukondukteur Hermann Heinrich Theodor Friedrich Kruse in Wolfenbüttel / 1841 Versetzung nach Gandersheim
zu Kreisbaumeister Johann Friedrich August Bremer / 1843 Baueleven-Prüfung / 1847 Baukondukteur-Prüfung / 1853 Leitung des Landbaukreises Gandersheim /
ab 1. Februar 1855 Stadtbaumeister in Braunschweig / 1875 Stadtbaurat / 1859–1879 Lehrer an der Polytechnischen Schule in Braunschweig /
1. März 1879 Pensionierung
Mitgliedschaften: ab 1855 Mitglied im Architekten- und Ingenieur-Verein in Hannover
Carl Tappe vertrat Ziele der Hannoverschen Schule in Braunschweig. Er schickte seinen Schüler und späteren Nachfolger Ludwig Winter (1843–1930)
zum Weiterstudium nach Wien zu Friedrich von Schmidt.
Tappe war Pionier des historistischen Fachwerkbaus.